Entwicklungsprozess
Vor jedem Fertigungsprozess steht eine aufwendige Entwicklungsarbeit. Alle Modelle und Reliefs werden bei uns traditionell
aus Gips per Handarbeit gefertigt. Dadurch können wir den Artikeln eine besondere Lebendigkeit geben.
Formenbau
Für das Gießen werden Gießformen aus Gips verwendet, die von selber hergestellt werden. Dazu verwenden
wir unsere eigenen Arbeitsmodelle.
Gießverfahren
In unserem Studio werden die Artikel in zwei Gießverfahren hergestellt. Während Tassen, Bierkrüge,
Reliefaufsteller im Hohlgussverfahren gegossen werden, werden Untertassen, Wimpel und Wandbilder im Vollguß-Verfahren produziert. Dabei wird flüssiger Porzellanschlicker in die Gipsformen gegossen.
Der Gips zieht das Wasser aus der feuchten Masse, dadurch "schwindet " der Porzellankörper und lässt sich leicht aus der Form herausnehmen.
Verputzen
Überstehenden Ränder und Gießnähte werden im getrockneten Zustand verputzt, so dass man diese nach dem
Brennen nicht mehr sieht.
Glühbrand
Nach der vollständigen Trocknung, die mehrere Tage dauert, erfahren die Artikel im Brennofen den
ersten Glühbrand. Während des Verglühprozesses bei 800 -900 Grad Celsius verlieren die Porzellanrohlinge das chemisch gebundene Wasser und werden dadurch härter und wasserfest. Sie bleiben aber
porös, so dass man Sie im Anschluss glasieren kann.
Glasieren
Die einzelnen Gegenstände werden in die flüssige Glasur getaucht. Dabei bleibt die Glasur an der
Oberfläche haften. Mit feuchten Schwämmen wird die Glasur von den Stellflächen gewischt, damit der Artikel beim Glattbrand nicht an den Brennplatten haften bleibt.
Glattbrand
Beim anschließenden Glattbrand wird der Artikel bei ca.1280°C gebrannt. Damit wird diese niedrigere
und damit auch umweltschonendere Brenntemperatur erreichen können, verwenden wir eine eigene spezielle Gießmasse.
Spezielle Dekore werden im Anschluss im Druckverfahren aufgebracht und anschließend nochmals
gebrannt.